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Lehramtsstudium

Deutsch im Rahmen des Lehramtsstudiums für Grundschule

Sie werden befähigt, Schüler·innen in der Grundschule die Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen zu vermitteln. Sie legen die Grundlagen zu situationsangemessener, partnerbezogener Kommunikation. Sie vermitteln strukturiertes und anschlussfähiges Wissen, das sinnvoll und gezielt angewendet werden kann.

Deutsch für Grundschule (extern)

Lehramt für das Fach Deutsch an Oberschulen

In der Oberschule eignen sich die Schüler·innen (SuS) Wissen an, mit dem sie sich die wesentlichen Bereiche der Gesellschaft und Kultur erschließen, um Anforderungen in Schule und künftigem Erwachsenenleben gerecht zu werden. Als Lehrer·innen unterstützen Sie Schüler·innen dabei. Sie helfen den Schüler·innen, strukturiertes und anschlussfähiges Wissen zu erwerben, das sie flexibel und gezielt anwenden können. Im Mittelpunkt Ihres Studiums und dem Fach Deutsch stehen zentrale Kulturtechniken, die Schüler·innen in der Oberschule zunehmend beherrschen lernen. Sie als Studierende lernen, die Sprachfähigkeit und die Fähigkeit der Schüler·innen zum situationsangemessenen, partnerbezogenen Kommunikation zu fördern. Eine weitere zentrale Aufgabe ist die reflektierte Medienbildung. Sie vermitteln unterschiedliche Medienangebote und bringen den Schüler·innen gleichzeitig bei, diese im Hinblick auf eigene Bedürfnisse funktionsbezogen auszuwählen, reflektiert zu nutzen und selbst herzustellen.

Deutsch für Oberschule (extern; bis zum Herbst 2017 ist bisweilen noch von Mittelschule zu lesen)

Lehramt für das Fach Deutsch an berufsbildenden Schulen

Vertiefte Allgemeinbildung, Wissenschaftspropädeutik, allgemeine Studierfähigkeit und fachrichtungsspezifische Berufsorientierung sind Ziele des Beruflichen Gymnasiums — im Studium werden Sie dazu befähigt, Schüler·innen (SuS) bei der Erreichung dieser Ziele zu unterstützen. Das Berufliche Gymnasium, hier exemplarisch für berufsbildende Schulen, bereitet junge Menschen darauf vor, selbstbestimmt zu leben, sich selbst zu verwirklichen und in sozialer Verantwortung zu handeln. Dem Fach Deutsch kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Im Bildungs- und Erziehungsprozess des Beruflichen Gymnasiums sind

  • der Erwerb intelligenten und anwendungsfähigen Wissens,
  • die Entwicklung von Lern-, Methoden- und Sozialkompetenz und
  • die Werteorientierung

zu verknüpfen.

Deutsch für berufsbildende Schule

Lehramt für das Fach Deutsch für Gymnasium

Im Gymnasium werden Schüler·innen (SuS) vor allem auf ein Studium vorbereitet. Sie unterstützen im Fach Deutsch die Schüler·innen dabei, sich systematisch intelligentes Wissen anzueignen, das von Schüler·innen in unterschiedlichen Zusammenhängen genutzt und zunehmend selbstständig angewendet werden kann. Sie werden befähigt, Schüler·innen dahin zu führen, Informationen selbstständig zu gewinnen, einzuordnen und zu nutzen, um Wissen zu erweitern, neu zu strukturieren und anzuwenden. Einen Schwerpunkt im Studium bildet der reflektierte Medienumgang, der nicht nur Kenntnisse über Medien, sondern auch Mediengestaltungen und Medienwirkungen einschließt. Als Lehrer·innen sind Sie so darauf vorbereitet, Schüler·innen mediengeprägte Probleme zu vermitteln und sie zur Analyse und medienkritischen Reflexion anzuregen. Im Deutschunterricht sollen Schüler·innen planvoll beobachten und beschreiben, analysieren, ordnen und synthetisieren. Sie können problembezogen deduktiv oder induktiv vorgehen, Hypothesen bilden und überprüfen — als Lehrer·innen begleiten Sie Schüler·innen bis zu diesem Ziel.

In Dresden gehört weiter das Angebot des Fachbereichs Deutsch als Fremd-/Zweitsprache (DaF/DaZ) fest zum Curriculum der Lehramtsausbildung.

Deutsch für Gymnasium

Änderungen der LAPO 2019

Für Prüfungskandidat·inn·en der TU Dresden, die die Erste Staatsprüfung im Prüfungszeitraum Sommer 2019 (nach LAPO I / Fassung 2012) oder im Prüfungszeitraum Winter 2019/2020 (novellierte LAPO I / Fassung 2019) ablegen möchten, hat das Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) umfangreiche Informationsblätter zum geänderten Prüfungsgeschehen veröffentlicht:

https://www.lehrerbildung.sachsen.de/23438.htm.

Informationen für das Lehramtsstudium

Aktuelle Lehrveranstaltungen für Ihr Lehramtsstudium Deutsch im Bereich Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Lehramt an Grundschulen (extern)

Lehramt an Oberschulen (extern)

Lehramt an berufsbildenden Schulen (extern)

Lehramt an Gymnasien (extern)

Für Prüfungskandidat·innen der TU Dresden, die die Erste Staatsprüfung im Prüfungszeitraum Sommer 2019 (nach LAPO I / Fassung 2012) oder im Prüfungszeitraum Winter 2019/2020 (novellierte LAPO I / Fassung 2019) ablegen möchten, hat das Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) umfangreiche Informationsblätter zum geänderten Prüfungsgeschehen veröffentlicht:

https://www.lehrerbildung.sachsen.de/23438.htm.

Weiterführende Hinweise

Die nachfolgende Literaturliste ist einerseits als Orientierungshilfe gedacht. Sie wird im Moment überarbeitet und aktualisiert. Die angegebenen Monographien, Handbücher, Lexika, Bibliographien und Zeitschriften sind als Einstieg und Ausgangspunkt für eine vertiefte Beschäftigung mit Spezialthemen (z.B. zur Vorbereitung auf Abschlussprüfungen) zu verstehen. Sie ermöglichen es, Spezialliteratur zu Einzelthemen zu erschließen.

Literaturhinweise (*.pdf)

Folgende Merkzettel helfen, sich von der Recherche bis zur Fertigstellung der Prüfungsleistungen zu organisieren:

Für die Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten können Sie sich an diesen Hinweisen orientieren:

Bezüglich der Plagiatrichtlinien sowie der daraus resultierenden Selbständigkeitserklärung, welche jeder schriftlichen, studentischen Arbeit beizulegen ist, muss sich an folgende zwei Dokumente gehalten werden:

Eine Vorlage für die Selbständigkeitserklärung und weiterführende Hinweise finden Sie hier:

Schriftliche Abschlussarbeiten sollen zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, innerhalb einer vorgegebenen Frist Probleme und eingegrenzte Fragestellungen des Studienfaches selbstständig und mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten, schlüssig darzulegen und zu diskutieren. Die Abschlussarbeit in den verschiedenen Studiengängen wird jeweils im letzten Semester angefertigt. Das Thema sollte rechtzeitig mit dem Erst- und Zweitgutachter·in abgesprochen werden. Zur ersten Besprechung bringen Sie bitte erste Ideen und evtl. bereits recherchierte Literatur, mögliche Fragestellungen, die vorläufige Gliederung oder auch Material mit, das Sie bearbeiten wollen. Die Professur für Germanistische Linguistik und Sprachgeschichte bietet ein regelmäßig stattfindendes Oberseminar an, in dem Studierende Ihre Abschlussarbeiten vorstellen und diskutieren können.

Bitte beachten Sie, dass die Professur für Germanistische Linguistik und Sprachgeschichte keine Themen für Abschlussarbeiten vorgibt. Die Abschlussarbeit soll zeigen, dass Sie ein Thema selbstständig bearbeiten können, das schließt auch die Themensuche und -findung ein. Bitte wählen Sie sich ein Thema nach Ihren eigenen Forschungsinteressen. In der Regel ergibt sich ein interessantes Thema aus einem Seminar oder aus einem Thema, das Sie im Selbststudium bearbeiten. Bitte lassen Sie sich aber auch durch Seminardiskussionen, das Oberseminar, durch die Forschungsliteratur oder bereits angefertigte Seminararbeiten inspirieren.

Aufgrund der verschiedenen Bearbeitungszeiten in den einzelnen Studiengängen variiert der Umfang der Abschlussarbeiten. Der Umfang wird in Absprache mit den Gutachter·inne·n festgelegt und ist abhängig von der Themenwahl.

Die Lehrenden der Professur haben unterschiedliche Prüfungsberechtigungen:

Prüfer·innen für Abschlussprüfungen im reformierten Lehramt (Staatsexamen) in der Vertiefungsrichtung Sprachwissenschaft

  • Prof. Dr.  Alexander Lasch (Erstgutachter und Zweitgutachter Abschlussarbeit, mündliche Prüfungen)
  • Prof. Dr. Rainer Hünecke (Erstgutachter und Zweitgutachter Abschlussarbeit, mündliche Prüfungen)
  • Dr. Christina Janz (Zweitgutachterin Abschlussarbeit)