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Lasch: Digital Humanities: Erschließung und Analyse historischer Texte

Digital Humanities: Erschließung und Analyse historischer Texte
Seminar im 3. Studienjahr/Master/EuroS
Prof. Dr. Alexander Lasch
Donnerstag, 3. DS / W 48/103/U

Beginn: 18.10.2018

Das Seminar ist praktisch angelegt und widmet sich vorrangig der digitalen Erschließung eines historischen Textes in Kooperation mit der SLUB und dem Landesdigitalisierungsprogramm. Ziel des Seminars ist, die Studierenden zu befähigen, einen historischen Text (in Auszügen) auf dem Niveau des Deutschen Textarchivs (DTA) digital zu erschließen und für Analysen vorzubereiten, die im Seminar z.B. auf der Ebene von Wortfelduntersuchungen (auch Eigennamen) und grammatischen Strukturen u.a. auch auf der Basis von Geomapping erfolgen werden. Die Analysen sind in den breiteren Rahmen des Themas „Koloniallinguistik“ einzuordnen, in das im Seminar eingeführt wird.

Voraussetzung für die Teilnahme ist neben dem Interesse an der editorischen Auseinandersetzung mit historischen Texten vor allem die Bereitschaft, sich mit den technischen Möglichkeiten der Texterschließung und -analyse zu befassen. Das Seminar folgt dabei dem Prinzip BYOD (Bring Your Own Device).

Einführende Literatur:

Lasch, Alexander (Hg). 2009. Mein Herz blieb in Afrika. Eine kommentierte Anthologie Herrnhutischer Missionsberichte von den Rändern der Welt am Beginn des 19. Jahrhunderts. Hildesheim/Zürich/New York.

Schmidt-Brücken, Daniel u.a. (Hg.). 2015. Koloniallinguistik. Sprache in kolonialen Kontexten (KPL 8). Berlin, Boston. Zugang über die SLUB: https://goo.gl/7FeJ1y.

Stolz, Thomas, Ingo H. Warne & Daniel Schmidt-Brücken (Hg.). 2016. Sprache und Kolonialismus. Eine interdisziplinäre Einführung zu Sprache und Kommunikation in kolonialen Kontexten. Berlin, Boston. Zugang über die SLUB: https://goo.gl/z4y2WK.

Material:

Überblick über Seminarinhalte und -termine (*.pdf)

Präsentation zum Seminar (*.pdf)

 

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