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Lasch: Digital gestützte Analyse in der Historischen Linguistik

Digital gestützte Analyse in der Historischen Linguistik
Seminar im 3. Studienjahr/Master/EuroS
Prof. Dr. Alexander Lasch

Mittwoch, 3. DS / W 48/001/U

Hinweise zu den Einschreibefristen finden Sie unter „Aktuelles“ auf der Homepage der Professur oder direkt unter http://bit.ly/GLS_Anmeldung.

Das Seminar widmet sich vorrangig unterschiedlichen Anforderungen, Angeboten und Möglichkeiten der digitalen Analyse historischer Texte – Kernanliegen ist, theoretisch und methodisch in die Digital Humanities einzuführen und ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie durch digitale Möglichkeiten welche Datensammlungen entstehen können, die zur Grundlage erweiterter Interpretationsmöglichkeiten, z.B. im Rahmen historischer Text-, Diskurs- und Varietätenlinguistik, werden.

Das Angebot setzt Kenntnisse im Bereich der digitalen Erschließung (z.B. via XML) nicht zwingend voraus, diese sind dennoch hilfreich. Deshalb sei (zusätzlich) der Kurs „Digital Humanities. Einführung in die digitale Erschließung Texten und Bildern“ von Dr. Julia Meyer und Dr. Juan Garcés empfohlen, der auf Grundlagen der digitalen Erschließung von Texten abzielt. Dieses Lehrangebot finden Sie auf den Seiten der Germanistik unter „Fächerübergreifende Lehrveranstaltungen“.

Ziel des Seminars ist, die Studierenden zu befähigen, einen digitalisierten Text in unterschiedlichen Formen so aufzubereiten, dass er für Analysen z.B. von Wortfeldern, basalen sprachlichen Mustern bis hin zu grammatischen Strukturen und Argumentationsmustern genutzt werden kann. Die Analysen sind thematisch in den breiteren Rahmen einer „Koloniallinguistik“ einzuordnen.

Voraussetzung für die Teilnahme ist neben dem Interesse an der Auseinandersetzung mit historischen Texten vor allem die Bereitschaft, sich mit den technischen Möglichkeiten der Textanalyse zu befassen. Das Seminar folgt dabei dem Prinzip BYOD (Bring Your Own Device). Die notwendige Software wird gestellt.

In der vorlesungsfreien Zeit des Wintersemesters wird ein gemeinsamer dreitägiger Workshop mit Interessierten und Teilnehmer·innen der vorangegangenen Seminare veranstaltet.

Für das Seminar ist anonymes Feedback jederzeit erwünscht: http://bit.ly/Feedback_ALasch. Das gesamte Lehrmaterial (OER) finden Sie im zur Veranstaltung gehörenden Blogeintrag unter http://bit.ly/GLS_Seminare.

Zur Einarbeitung ins Thema werden empfohlen:

Jannidis, Fotis, Hubertus Kohle & Mate Rehbein (Hg.). Digital Humanities. Eine Einführung. Stuttgart.

Lasch, Alexander (Hg). 2009. Mein Herz blieb in Afrika. Eine kommentierte Anthologie Herrnhutischer Missionsberichte von den Rändern der Welt am Beginn des 19. Jahrhunderts. Hildesheim/Zürich/New York.

Schmidt-Brücken, Daniel u.a. (Hg.). 2015. Koloniallinguistik. Sprache in kolonialen Kontexten (KPL 8). Berlin, Boston. Zugang über die SLUB: https://goo.gl/7FeJ1y.

Stolz, Thomas, Ingo H. Warne & Daniel Schmidt-Brücken (Hg.). 2016. Sprache und Kolonialismus. Eine interdisziplinäre Einführung zu Sprache und Kommunikation in kolonialen Kontexten. Berlin, Boston. Zugang über die SLUB: https://goo.gl/z4y2WK.

 

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